11. März 2020

Bündnis faire Energiewende zum Kabinettsbeschluss zum BEHG

Mittelständische Wirtschaft darf durch nationalen Emissionshandel nicht ins Abseits gedrängt werden – mittelständische Industrie braucht wirksamen Schutz – Corona-Krise macht negative Auswirkungen einer Verlagerung der Produktion von wichtigen Produkten aus Deutschland deutlich

Unsere Lösungen

Deutschland darf seine mittelständische Industrie bei den Brennstoff- und Strompreisen nicht im Regen stehen lassen. Der neue nationale Emissionshandel, den europäische und internationale Wettbewerber nicht kennen, wird in der jetzigen Ausgestaltung zusammen mit den hohen Strompreisen Tausende Unternehmen in die Insolvenz und die Produktion ins Ausland treiben. Dem Klima würde das nicht helfen, sondern schaden, denn die deutschen Industrieunternehmen sind führend, wenn es um Umwelt- und Klimaschutz geht.

Aus Sicht des Bündnisses Faire Energiewende ist es daher dringend erforderlich, alle einseitigen und zum Teil seit Jahren bestehenden nationalen Wettbewerbsnachteile in der Energie- und Klimapolitik in Deutschland auf den Prüfstand zu stellen und zu beheben. Andernfalls werden sehr viele Unternehmen nach der Corona-Krise nicht mehr auf die Beine kommen. So darf der nationale Emissionshandel erst in Kraft treten, wenn die notwendigen Entlastungsregelungen für die betroffenen Unternehmen verabschiedet und wirksam sind.

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