BDG

Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie (BDG)

Die Gussprodukte und die technologische Kompetenz der deutschen Gießereien sowie der beteiligten Zulieferunternehmen sind weltweit anerkannt. Die Branche beschäftigt in rund 600 Eisen-, Stahl- und Nichteisen-Metallgießereien ca. 80.000 Mitarbeiter. Guss sichert das Funktionieren der Energieversorgung, jeder Infrastruktur und von Logistik und Mobilität. Gegossene Komponenten sind sowohl für die Medizintechnik, die Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, die Energietechnik, die Infrastrukturen der Wasserver- und -entsorgung sowie die Logistik unersetzbar.

Bundesverband Keramische Industrie e. V.

Der Bundesverband Keramische Industrie e. V. ist der Dachverband der Industrieverbände der deutschen Feinkeramik und vertritt die Branchen Geschirr- und Zierporzellan, Sanitärkeramik, Technische Keramik sowie Ofenkacheln mit ca. 80 Produktionsstandorten.

Die überwiegend mittelständisch geprägte Feinkeramikindustrie hat in Deutschland ca. 23.000 direkt Beschäftigte. Die Produktpalette ist breit gefächert von Hightech-Bauteilen für Zukunftsindustrien über medizintechnische Anwendungen, die beispielsweise in Beatmungsgeräten Menschenleben retten, bis hin zu den traditionellen Erzeugnissen Geschirr, Ofenkacheln und Sanitärkeramik.

Trotz der Heterogenität von feinkeramischen Keramikprodukten sind die Hauptschritte bei der Herstellung ähnlich. Natürliche und synthetische Rohstoffe werden zu einer Rohstoffmasse aufbereitet, aus der in einem Formgebungsschritt das Roherzeugnis hergestellt wird. Durch Trocknung wird die Restfeuchte der Formlinge im nächsten Prozessschritt reduziert. Je nach Produkt finden am getrockneten Formling weitere Veredelungsschritte statt, z. B. das Aufbringen von Glasur. Mit dem Prozessschritt des Brennens wird der getrocknete und veredelte Formling durch Sintern in ein oder mehreren Bränden in den Werkstoff Keramik umgewandelt.

VEA

VEA - Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V.

Der Bundesverband der Energie-Abnehmer e. V. (VEA) ist mit über 4.500 Mitgliedsunternehmen die größte Energie-Interessengemeinschaft des deutschen Mittelstandes. Die Mitgliedsunternehmen kommen dabei aus allen Branchen und sind energieintensiv. Der größere Teil der Mitglieder ist der Industrie und dem produzierenden Gewerbe zugehörig. Ein anderer Teil dem Dienstleistungsgewerbe.

Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V.

Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie vertritt ca. 1.400 vorwiegend mittelständische Hersteller von technischen Textilien und Bekleidung. Technische Textilien werden in vielen verschiedenen Anwendungsgebieten eingesetzt. Als Zeltdächer über Fußballstadien, als Vlies zur Dämmung und Filtrierung, als Wundverband im Gesundheitsbereich, als Stent bei der Herz-OP, als Filter in einer Industrieanlage, als Airbag im Auto oder tragendes Leichtbauteil eines modernen Flugzeugs, im Flügel eines Windrades, als Vorhang, Teppichboden und vieles mehr. Die Unternehmen der deutschen Textil- und Modeindustrie erzielen einen Umsatz von etwa 32 Mrd. Euro pro Jahr und beschäftigen 135.000 Menschen.

Die Wertschöpfungskette der Textilindustrie wird häufig in drei Bereiche unterteilt: Faden- oder Garnerzeugung, Flächenerzeugung, Textilveredelung und Konfektionierung. Bei der Fadenerzeugung werden die Fasern ausgerichtet, zu Faserbändern zusammengeführt, verstreckt und versponnen. Ein Gewebe entsteht durch das rechtwinklige Verkreuzen von Kett- und Schussfäden. Anstelle des Webprozesses können textile Flächen auch durch Stricken, Wirken oder Flechten entstehen. Zunehmende Bedeutung, gerade für den Bereich der technischen Textilien, hat die direkte Erzeugung von Filzen und Vliesen aus Fasern, bei der die Garn- bzw. Fadenbildung umgangen wird. Sowohl die erzeugten Garne als auch die Flächengebilde werden gebleicht, gewaschen, gefärbt, bedruckt und veredelt. Anschließend erfolgt die Konfektionierung der Textilien für den Kunden.

textil+mode
GKV

Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV)

Der GKV ist die Spitzenorganisation der deutschen Kunststoff verarbeitenden Industrie. Als Dachverband bündelt und vertritt er die gemeinsamen Interessen seiner Trägerverbände und agiert dabei als Sprachrohr gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Die Kunststoff verarbeitende Industrie ist mit einem Jahresumsatz von etwa 65,1 Mrd. € und 336.000 Beschäftigten in über 3.058 Betrieben einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland. Die vorwiegend mittelständisch geprägte Branche zeichnet sich durch hohe Innovationskraft und eine vielfältige Produktpalette aus. Kunststoffe werden zu Verpackungen, Baubedarfsartikeln, technischen Teilen, Halbzeugen, Konsumwaren und vielen anderen Produkten verarbeitet.

Verband der Deutschen Feuerfest- Industrie e. V.

Feuerfeste Produkte sind systemrelevant für alle Hochtemperaturprozesse und notwendig für die Herstellung von Stahl, Nichteisen-Metallen, Glas, Keramik, Zement, Kalk, chemischen Grundstoffen sowie für die Abfallverbrennung. Kurz gesagt, ohne Feuerfest können keine Windräder, keine Ampullen für Impfstoffe und auch keine Desinfektionsmittel hergestellt werden und der in den Kliniken anfallende Abfall kann auch nicht verbrannt werden. Feuerfeste Produkte tragen zur Energieeffizienz unserer Kundenbranchen bei.

WDK

Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk)

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V. (wdk) ist die Spitzenorganisation der deutschen Hersteller von Bereifungen und Technischen Elastomer-Erzeugnissen. Er vertritt gut 170 Unternehmen mit rund 72.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von knapp elf Milliarden Euro. Die Produktvielfalt der deutschen Kautschukindustrie ist sehr groß und umfasst neben Fahrzeugreifen aller Art auch Technische Elastomer-Erzeugnisse („General Rubber Goods“). Deren Bandbreite reicht von Kondomen und medizinischen Handschuhen über Automobilbauteile, Schläuche, Walzen oder Förderbänder bis hin zu Dichtungen für Bauwerke. Kautschukprodukte sind hier aufgrund ihrer Langlebigkeit oder Elastizität unverzichtbar und in vielen Fällen unersetzbar.

Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung WSM e. V.

Die Stahl und Metall verarbeitende Industrie in Deutschland, das sind: rund 5.000 vorwiegend familiengeführte Betriebe, die mit rund 500.000 Beschäftigten ca. 80 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Die Unternehmen beschäftigen im Durchschnitt 100 Mitarbeiter und sind wichtige Kunden der Stahlerzeuger. Sie verarbeiten rund 20 Millionen Tonnen Stahl im Jahr – rund 40 % der deutschen Stahlproduktion.

WSM