Unser Bündnis

10.000 mittelständische Industrieunternehmen mit rund einer Million Beschäftigten in Deutschland sehen akuten Handlungsbedarf in der Energiepolitik der Bundesregierung. Die energiepolitischen Entscheidungen der großen Koalition werden Abwanderungen und den Verlust von Arbeitsplätzen, Wertschöpfung und Know-How mit irreversiblen Auswirkungen für den Industriestandort Deutschland zur Folge haben, wenn sie nicht so ausgestaltet werden, dass den Unternehmen keine untragbaren Mehrkosten entstehen.

Ohne die Sorgen der mittelständischen Industrie ernst zu nehmen, hat das Bundeskabinett den Weg für einen nationalen Brennstoffemissionshandel mit einem erhöhten CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne ab dem kommenden Jahr frei gemacht. Für mittelständische Industrieunternehmen ist das angesichts der dramatischen Belastungen durch die Corona-Pandemie ein weiterer Schlag ins Gesicht und beschädigt ihre Wettbewerbsfähigkeit, denn europäische und internationale Wettbewerber müssen eine solche Abgabe nicht leisten.

In der schwersten Wirtschaftskrise der Bundesrepublik in Folge der Corona-Pandemie wäre es jetzt nötiger denn je, den Neustart der Unternehmen und den Erhalt von Arbeitsplätzen zu ermöglichen und zu unterstützen. Mit ihrer Energiepolitik erreicht die Bundesregierung das Gegenteil:

Viele Unternehmen werden nach der Krise nicht mehr auf die Beine kommen und spätestens im nächsten Jahr endgültig in die Insolvenz getrieben. Unternehmen, die in vielen Städten und Regionen ausbilden, Steuern zahlen, sich engagieren und zur Wertschöpfung beitragen, fürchten um ihre Existenz.

Im Bündnis Faire Energiewende sind branchenübergreifend etwa 10.000 deutsche Unternehmen mit rund einer Million Beschäftigten und etwa 200 Milliarden Euro Jahresumsatz vertreten.

 

Teilen Sie diesen Artikel

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin