Bild: © Industrieverband Feuerverzinken e.V.

Industrieverband Feuerverzinken e.V.

Prozesse/Anlagen in denen Brennstoffe eingesetzt werden

Das Feuerverzinken ist ein industrielles Korrosionsschutzverfahren, bei dem Stahlteile in eine flüssige, ca. 450 °C heiße Zinkschmelze getaucht werden. Durch Feuerverzinken wird Stahl dauerhaft vor Korrosion geschützt. Schutzzeiträume von 50 Jahren und mehr sind die Regel. Da feuerverzinkter Stahl nicht nur langlebig, sondern auch wiederverwendbar, instandsetzbar und recycelbar ist, qualifiziert er sich als idealer Werkstoff für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft und das zirkuläre Bauen. 

Welche Brennstoffe werden eingesetzt?

Rund 5500 Kubikmeter Zink werden in Summe in den Zinkbädern der deutschen Feuerverzinkereien flüssig gehalten. Dies entspricht grob dem Volumen eines 50 Meter-Schwimmbeckens mit 10 Bahnen. Die große Mehrheit der Feuerverzinkereien betreibt ihre Zinkbäder mit Erdgas. Es wird in einigen Verzinkereien jedoch auch leichtes Heizöl eingesetzt, vereinzelt auch elektrischer Strom. 

Diesel (und Benzin) werden überwiegend als Kraftstoff im Werksverkehr (Stapler, Radlader, Pkw, Lkw) benötigt. Elektrischer Strom wird auf allen Produktionsstufen, beispielsweise zum Antrieb von Maschinen oder zum Betrieb von Filtern verwendet.

 

 

Gesamtverbrauch der jeweiligen Brennstoffe pro Jahr

 
Der Energieverbrauch der Feuerverzinkungsindustrie in Deutschland liegt bei gut 700 GWh. Der Erdgasanteil daran beträgt mehr als 95 Prozent. 

 

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