„Nationale CO2-Bepreisung wirkt wie Strafsteuer“

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Interview mit Herrn Christoph René Holler, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Keramische Industrie e. V. über den notwendigen Schutz vor Wettbewerbsnachteilen deutscher Unternehmen bei der CO2-Bepreisung

Carbon-Leakage-Verordnung zum Brennstoffemissionshandel lässt mittelständische Unternehmen im Regen stehen – nächste Bundesregierung muss dringend nachbessern

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Der Bundestag hat den Änderungen an der sogenannten Brennstoffemissionshandel-Carbon-Leakage-Verordnung (BECV) zugestimmt. Damit steht fest, dass mittelständische Industrieunternehmen weiterhin einer zu hohen Belastung aus der rein nationalen CO2-Bepreisung ausgesetzt bleiben. Bisher haben die Unternehmen keine Alternativen zu den fossilen Brennstoffen, da grüne Gase, wie Biogas, synthetisches Methan oder Wasserstoff, weder in ausreichenden Mengen noch zu bezahlbaren Preisen am Markt verfügbar sind.

Zu wenig. Zu spät. Zu kompliziert.

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Das Bundeskabinett hat am 31. März den Gesetzentwurf für eine BEHG-Carbon-Leakage-Verordnung beschlossen. Das Ziel, Unternehmen vor Wettbewerbsnachteilen zu schützen, wird damit nicht erreicht.

So schultern wir die Corona-Krise nicht!

Dr. Uwe Mazura

Nationaler Emissionshandel belastet Unternehmen seit Jahresbeginn – zugesagte Entlastung immer noch nicht erkennbar – Strompreis bleibt auf zu hohem Niveau